Umzug!!!

Ich bin auf eine eigene Domain umgezogen: www.tessaswort.de

Diese Domain hier wird keine Updates mehr bekommen.

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Manchmal ist das Leben nicht hart (genug)

Dass das männliche Glied oft nicht so will, wie sein Anhängsel, ist eine Tatsache, die sich wohl schon bei den meisten Menschen herumgesprochen haben dürfte. Dennoch habe ich das Gefühl, dass es nicht schaden würde, hier noch eine Lanze zu brechen (oh, entschuldigung! *g*) für die divenhafte Eigensinnigkeit, die so ein Phallus dann und wann an den Tag legt.

Dieses Thema kam mir gestern bei einer Unterhaltung mit einem engen Freund in den Sinn. Seinerseits devot veranlagt und das subbigste, zarteste und unterwürfigste Wesen, das man sich ausmalen kann (für meinen persönlichen Gebrauch allerdings eine Ecke *zu* putzig und daher lediglich tauglich, ab und zu mal von mir übers Knie gelegt zu werden, ohne tiefere Hintergedanken…nur für den spontanen Spank-Genuss, wenn es mich zwischendurch mal überkommt.). Eigentlich sollte man meinen, dass bei ihm ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen sein sollte, als er zu Silvester in meiner Anwesenheit von einer gemeinsamen Freundin auserkoren wurde, sie nach Hamburg zu einer CFNM (also Frauen angezogen, Männer nackt)-Party zu begleiten. Sollte man meinen… Doch leider scheint nach einiger Grübelei der gegenteilige Effekt eingetreten zu sein: Absolute Schwanzpanik.

„Wie soll ich denn damit umgehen, wenn nette Herrinnen meinen Schwanz berühren, aber er dann nicht hart wird? Was soll ich machen, wenn mein Schwanz gerade nen schüchternen Tag hat und gar keine Lust hat, vor aller Augen vorgeführt zu werden? Ich will doch auch nicht, dass eine Frau sich dann davon beleidigt fühlt!?“

Gerade wollte ich abwiegeln und ihm versichern, dass sein Teil sicher durch herausragende Eigenschaften in Punkto Härte und Standfestigkeit glänzen wird – wenn es denn nur sachkundig behandelt wird, da fügte er noch den Satz an „…ich meine, du erinnerst dich doch sicher noch daran, wie du ihn im Mund hattest und mich dann gefragt hast, ob er vielleicht Angst vor dir hat?“ … …. !!! … Hm…ja…diesen Teil der Geschichte hatte ich offenbar sehr erfolgreich verdrängt. Mir innerlich auf die Schulter klopfend für so viel erfolgreichen Selbstbetrug erlaubte ich mir dann doch etwas Grübelei. Nehmen wir einmal an, dass es tatsächlich gar nicht so sehr an der äußeren Behandlung liegt, sondern viel mehr der „innere“ Film, der im Kopf des Mannes abgeht. Was, wenn das Setting perfekt ist. Die Spielankündigung perfekt. Die Spielpartnerin auch irgendwie perfekt. Alle Zeichen stehen also auf jetzt-kommt-gleich-eine-krass-geile-potenziell-überwältigende Situation!!!! Aber dann…*Zonkgeräusch*, der Schwanz will einfach nicht. Was hilft Euch dann, Jungs? Die Sache abblasen? (*hihi*) Umschwenken auf eine Runde Scrabble? (Was während einer CFNM Party ohne Zweifel eine lustige Art wär, seine Handlungsflexibilität unter Beweis zu stellen) Oder „drüber reden“? Weiter versuchen, in der Hoffnung, es wird noch? Ich habe in solchen Situationen alles ausprobiert und leider kam ich zum Schluss, dass überhaupt nichts hilft. Man kann ihn in den Arm nehmen und ihm versichern, dass es nicht so schlimm ist. Und dann weiter Vertrauen aufbauen…und es ein andermal wieder versuchen. Das ist der einzige Weg, der mir einfällt, aber eine tolle Lösung ist es nicht. Meine Suche nach Auswegen aus diesem Dilemma hat mich auf die Idee gebracht, es mal mit Viagra zu probieren. Leider musste ich feststellen, dass die kleine blaue Pille noch weniger dazu in der Lage war, die Hirnblockade meines Gegenübers zu durchbrechen als mein bisweilen aggressives weibliches Sexappeal. Frustrierend. Gar nicht mal so sehr für mich – mir tat in diesem Fall immer eher ER leid. (So lange seine Zunge und seine Finger nicht ebenfalls den Dienst quittierten, gab es für mich ja immer noch ausreichend Möglichkeiten, den Abend äußerst nett zu gestalten.)

Verzweifelt wandt ich mich an meine männlichen Freunde und Bekannten und bat, aus dem Schwanzkästchen zu plaudern. Von „das Problem kenne ich nicht“ bis „irgendwann ist mir das nicht mehr passiert, aber frag mich nicht warum“ war alles dabei. Die schlechte Nachricht: Es gibt scheinbar nicht DIE EINE Lösung – wenn man denn das Pech hat, davon betroffen zu sein. (Nach meinen persönlichen Erfahrungen trifft es auf mindestens 50% aller Männer zu, dass ihr Gemächt bisweilen zu Empfindlichkeiten neigt. Du, lieber Leser, bist also nicht der Einzige ;)

Die gute Nachricht: Es gibt sehr viele, kleinere Lösungsansätze. Erstmal: Überleg dir gut, in welche Situationen du deinen Schwanz bringst. Manchmal ist etwas einfach nicht gut und richtig und dann ist es mehr als positiv, wenn wenigstens einer (und sei es nur dein Ding) es bemerkt und entsprechend abblockt. Das gilt insbesondere auch für die Personen, die du an deinen Schwanz lässt. Am besten setzt du auf intelligente Gegenüber mit genügend Empathie und Lebenserfahrung. Dann ist nämlich auch der „worst case“ gar nicht mal so schlimm. (Im Zweifelsfall kannst du das Problem auch vorher kurz thematisieren, wenn es dir damit besser geht. Es absolut breittreten und dich total darauf einschiessen, solltest du  aber definitiv UNTERLASSEN.)

Im Vorfeld empfiehlt es sich übrigens, dein Genital nicht unter Dauerbelastung zu stellen, sondern gemütlich etwas „Druck“ aufzubauen, so dass du selbst schon mit maximal viel Lust und positiver Erwartung der konkreten sexuellen Situation entgegenfiebern kannst.  Mit anderen Worten: Finger weg. Und das schon ein paar Tage vorher.
Sollten dir andere erogene Zonen an deinem Körper bekannt sein, könntest du auch darum bitten, dass diese ebenfalls oder alternativ stimuliert werden, so dass nicht der gesamte Fokus auf deinen Penis gelegt wird.
Was sicher ebenfalls hilft: Üben. Exposition. Herausforderung. Ich denke, ein „erfahrener“ Schwanz wird eher hart, als ein jungfräulicher, der noch nichts von der Welt gesehen hat. Last but not least: Fühl dich wohl in deinem Körper. Liebe deinen Schwanz. In jedem Zustand. Er wird nicht umsonst als „mein kleiner Freund“ bezeichnet. (Und nicht als „mein kleiner Feind“.) Achte auf deine inneren Dialoge. Sei gut zu ihm. Dann ist er auch gut zu dir. Und der

Frauenwelt :)

New year, new ride

New year, new ride

Ich bin zurück…wie hoffentlich jemand aufgefallen ist, hab ich diesen Blog ja leider in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt.Der Grund ist ebenso simpel wie (für mich selbst) absurd: Ich war beschäftigt. Mit einem neuen Sub. Absurd finde ich das deswegen, … Weiterlesen

Veröffentlicht in Misc

Come out, baby!

Das Gefühl, anders zu sein (vielleicht sogar verknüpft mit der Befürchtung, sich als „pervers“ abstempeln lassen zu müssen), kennen sicher nicht nur BDSMler. Es gibt genügend von der breiten Masse als deviant empfundene sexuelle Bedürfnisse, die nicht zum klassischen Kernbereich des BDSM zählen. Und zumindest in abgeschwächter Form kennt sicher jeder von uns die Mischung aus Peinlichkeit und Nervosität, mit der man dem geliebten Partner nach langen Überlegungen schließlich herumdrucksenderweise eine besondere sexuelle Fantasie offenbart, die über die bisherigen gemeinsamen Standardhandlungen hinausgeht.

Wie wird er/sie es aufnehmen? Wird mein Partner diesen Wunsch mit mir gemeinsam realisieren und selbst Geschmack daran finden? Oder wird mein Gegenüber meine Anwandlungen zumindest respektieren und sich wenigstens darum bemühen, zu verstehen, was mich bewegt?

Ich bin ja der Meinung, dass man seinem Partner in so einer heiklen Situation unbedingt Respekt zollen sollte für seinen Mut, sein Innerstes so aufs Tablett zu legen. Ich musste mich auch selbst schon daran erinnern und ermahnen, weil ich – wie ich leider zugeben muss – auch nicht jede Neigung und Fantasie verstehe, geschweige denn geil finde. Mir fällt es aber nicht zu schwer, diesbezüglich die Contenace zu wahren und erst einmal völlige Toleranz walten zu lassen, seit ich erlebt hab, wie unglaublich niederschmetternd es sich anfühlt, wenn der Partner eben nicht verständnisvoll reagiert.

Es ist schon einige Jahre her und ich befand mich mitten in der blumigsten Stino-Partnerschaft. Ich hatte lange mit mir selbst gerungen, ob ich ihm von meiner Faszination für die männliche Keuschhaltung erzählen sollte. Dass er nicht aufspringen und laut jubelnd nach einem eigenen Keuschheitsgürtel verlangen würde, war mir schon klar. Dennoch hatte ich nicht mit einer derart unsensiblen Reaktion gerechnet. Er runzelte die Stirn, schnitt Grimassen und ich hatte kaum ausgeredet, als er laut zu lachen anfing und mich tatsächlich fragte, wie man nur „auf so einen Scheiß“ stehen könnte. Puh…das saß. Und unsere Beziehung dauerte danach auch nicht mehr allzu lange.

Nun habe ich es ja – abgesehen von meinen komödiantischen Keyholder-Neigungen – als moderne (sprich: nicht zu alte!), dominante Single-Frau gesellschaftlich nicht all zu schwer, offen zu meiner Sexualität zu stehen. Es gibt zwar genügend Dinge, die ich meinen engsten Vanilla-Freunden nicht unbedingt aufs Brot schmieren muss. Allein um ihre zarten Seelen nicht unnötig zu erschüttern. Dennoch kenne ich Beispiele von Leuten, die eindeutig in punkto Coming-Out die größere Arschkarte gezogen haben.

Ich spreche von Leuten die sich in langen Beziehungen befinden, in Ehen mit Kindern und nicht abbezahltem Eigenheimkredit in einer gutbürgerlichen Reihenhaussiedlung. Von Menschen, die eine Umgebung ihr zuhause nennen, die per se alles fürchtet was von der Norm abweicht und in der man damit rechnen muss, radikal ausgeschlossen zu werden, wenn man es wagt, etwas anderes zu denken oder zu wollen als das, was in den schmalen offiziellen Toleranzbereich fällt.

Männer dürften es diesbezüglich noch einmal eine Ecke schwerer haben als Frauen. Ich habe das Gefühl, das für Frauen die geschlechtsspezifischen Dos und Dont’s im Rahmen der Emanzipationsbewegung reichlich aufgeweicht sind. Während wenn man das heutige Männerbild betrachtet der schiere Genderterror wütet. Darf ein Mann schwach sein? Feminin? Bi- oder homosexuell? Devot? Masochistisch? Passiv? Häufig lautet die Antwort ganz klar: Nein, besser nicht.

Und ich spreche hier nicht vom Männerbild eines hippen Trendmagazins. Sondern von Klaus, 49, der nach 25jähriger Ehe feststellt, dass er gerne Strumpfhosen trägt und sich Marianne zu gerne ganz offen als Diener unterordnen würde.

Wer kann da sagen, dass ein Outing immer völlig einfach wäre?

So unterschiedlich wir Menschen sind, so verschieden sind unsere Strategien, mit dieser Problematik innerhalb einer festen Partnerschaft umzugehen.

Manche ziehen sich in ihr Kopfkino zurück. Leben es nur für sich selbst aus. Sprechen mit niemandem darüber. Marianne fragt sich, wo ihre schwarzen Nylons sind. Und freut sich, dass sie in letzter Zeit jeden Sonntag so ein schönes Frühstück ans Bett gebracht bekommt. Ihr Mann beamt sich dabei selbst in Subspace, stellt sich vor, dass sie diesen Dienst von ihm verlangt hätte. Ihr offen zu sagen, was in ihm vorgeht, beschämt ihn aber zu sehr. Also schweigt er.

Oder er wagt die Flucht nach vorn. Versucht sie sanft in die gewünschte Richtung zu schubsen. Bietet ihr lange Fußmassagen an, die er verdächtig hingebungsvoll ausführt. Liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Genießt es, sie ausgiebig zu lecken und legt dabei ihre Hände an seinen Hinterkopf. Er sucht nach der Schnittmenge dessen, was sie nicht stört und ihn, aufgewertet mit der eigenen Fantasie, erregt.

Die ultimative Herausforderung hingegen ist es, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Sich zu outen. Das kann unerfreulich enden, wie ich ja selbst am eigenen Leib erfahren durfte. Aber es kann auch neue Möglichkeiten eröffnen, mit denen man vielleicht gar nicht gerechnet hat. Eine Partnerschaft, die auf gegenseitiger Wertschätzung und Zuneigung basiert, sollte immer auch von einem nahezu bedingungslosen Interesse am Wohlbefinden des Partners getragen werden. Mit anderen Worten: Wenn es mich nicht hinreichend interessiert, ob mein Partner glücklich ist oder nicht, ob er befriedigt ist oder nicht und ob er sich auf eine Weise ausleben kann, die seiner Natur entspricht oder ob er sich vielleicht sogar für mich verstellen muss, dann sollte ich die Fortführung dieser Partnerschaft per se in Frage stellen. Denn dann kann ich nicht gewährleisten, dass ich meinem Partner gut tue. Und ich behaupte mal trivialerweise, dass Partner sich gegenseitig gut tun sollten, da die Beziehung ansonsten von destruktiver Natur ist. Diese Erkenntnis gilt natürlich auch und umso mehr für die andere Seite: Wenn ich den Verdacht habe, dass mein Partner mein „wahres“ Ich nicht verstehen und lieben könnte und vielleicht noch nicht einmal mehr mit ihm Tisch und Bett teilen wollen würde, dann ist das eine zutiefst traurige und verstörende Erkenntnis. Die aber nur zu einem konstruktiven Schluss führen kann: Der Trennung.

Und den Neuanfang mit jemandem, der mich für das liebt, was mich als Person ausmacht. Mit all meinen Macken, meinen erheiternden Fetischen und meinen sexuellen Merkwürdigkeiten.

Nota bene: Bitte kommentiert dieses Posting unbedingt, wenn Ihr ähnliches erlebt habt. Schreibt, wie ihr mit Eurem Anderssein umgeht und welche Reaktionen Ihr darauf bekommt. Lebt Ihr Euch offen und kompromisslos aus? Oder habt Ihr Angst, jemanden vor den Kopf zu stoßen?

Springkraut

Das männliche Geschlechtsteil ist für mich ja schon lange ein absolutes Faszinosum. Wenn ich von einem Prachtexemplar umgeben bin, kann ich die meiste Zeit kaum davon lassen – diesem Fakt ist es wohl auch geschuldet, dass ich mittlerweile eine wahre Meisterin darin bin, ihm seinen heissersehnten Höhepunkt gepflegt zu ruinieren. Tropfen statt spritzen lautet da die Devise, wobei natürlich immer alles raus muss, lediglich die Anspannung, die darf bleiben ;)

Aber dieses Mal war es anders. Ich hatte nicht die Absicht, irgend etwas an seiner Eruption zu hindern, ganz im Gegenteil. Viel eher war ich daran interessiert, herauszufinden, wieviel Druck sich da auf einmal entladen könnte. Ideale Parameter vorausgesetzt.

Ohne mir vollständig über das ablaufende Experiment bewusst zu sein, hatte ich vor ca 3 Wochen die passende Spielwiese gefunden. Ein Prachtexemplar, wie ich ihn mir besser nicht hätte wünschen können und sein Besitzer nicht minder attraktiv. C., eine Chatbekanntschaft, gehört zu der Sorte Mann, die eigentlich immer kann und umso mehr immer will. Gleichzeitig hatte er Geschmack daran gefunden, sich den Höhepunkt konsequent selbst zu verweigern. Er sagte mir, er spare sich diesen für besondere Momente auf und ich ahnte schon, was er damit meinen könnte.

Mein Ehrgeiz, seine Disziplin auf die Probe zu stellen, war geweckt. Doch trotz all unserer überaus intimen Gespräche, ich kriegte ihn nicht weich. Zwar war offensichtlich, dass er seine Hände nicht durchweg an der Tastatur behielt während wir chatteten…und dennoch, er weigerte sich einfach, seinen Orgasmus selbst herbeizuführen. Gestern Nacht war es dann soweit.

„Ich gebe auf.“ Eine kurze Nachricht, mit der ich nicht mehr gerechnet hatte. „Ich werde es jetzt beenden und dir ein Video davon machen, wie du es haben wolltest.“ Puh…plötzlich kam mir das wie Verschwendung vor, und ich würde dafür verantwortlich sein. Ich dachte kurz nach, dann tippte ich meine Adresse. „Sei in 2 Stunden hier. Aber mach dir bewusst, dass es eine einmalige Sache sein wird.“ – „:-) :-)“

Knappe zwei Stunden später klingelte es an meiner Tür. Ich hatte mich ganz bewusst für ihn nicht aufgebrezelt, lediglich die rote Leggings war einem Rock und ein paar halbtransparenten schwarzen Nylons gewichen.

Als ich die Tür öffnete, sah ich, dass seine Haare nass waren. Es hatte wohl draussen ein bisschen geregnet. „Hi.“ Ich öffnete den oberen Knopf seiner Jeans, schob die Hand tiefer und legte sie um das pralle Ding, das mir förmlich entgegen sprang. „Komm mit.“ Ich griff fester zu und führte ihn hinter mir her in mein Wohnzimmer. Ich ließ ihn die Hände hinter dem Rücken verschränken und „Klick“…halbwegs hilflos sank er auf die Couch. Endlich konnte ich mich dem Wesentlichen widmen. „Lehn dich zurück und lass mich machen.“ – „Aber sei vorsichtig…ich bin jetzt schon kurz davor.“ Ob die Situation für ihn mehr peinlich oder erregend war, konnte ich an seinem Körper beim besten Willen nicht ablesen. Auf seinem Gesicht hatte sich eine leichte Röte ausgebreitet. Auf seiner tropfnassen Eichel ebenfalls. Sie schien wirklich kurz vor dem Platzen zu sein und dabei hatte ich noch gar nicht angefangen.

Ich legte meine Hand um seine Bällchen. „Sind die immer so prall?“ Ich drückte sie ein wenig. „Auu! Pass auf, bitte! Die tun mir echt weh mittlerweile.“So so.“ Ich drückte sie ein bisschen fester, was er mit einem lauten „Ah!!!“ quittierte. „Da musst du jetzt durch.“ Ich umschloss beide Eier fest mit einer Hand und drückte sie etwas, dann legte ich die andere Hand an seinen bestes Stück. Ich bewegte meine Hand nur mit äußerster Vorsicht. Die Auswirkungen waren bereits enorm. Er atmete schwer und begann, sich unter mir zu winden. Ich hielt kurz inne. Er kam wieder zu sich und sah mich fragend an. Bevor er etwas sagen konnte, massierte ich weiter, doch deutlich langsamer. Er stöhnte, er schien diese Qual genauso auszukosten wie ich. Ich spürte, dass ich dem Point of no return näher kam. Kurz dachte ich darüber nach, ob ich es nicht doch ruinieren sollte und ein Lächeln umspielte unweigerlich meine Lippen. Aber dann war die Versuchung doch zu gross. Ich wollte jetzt alles haben, alles. Er sollte mir alles hergeben und nichts zurück behalten. Ich realisierte, dass er bereits dabei war, das zu tun. Ich spürte das Pulsieren und das Zucken, spürte wie es in ihm aufstieg, während ich das Tempo noch weiter erhöhte. Und dann war es soweit. Es war herrlich. Es war heftiger als ich es jemals erlebt habe. Und mir schoss dazu eine merkwürdige Assoziation durch den Kopf. Impantiens glandulifera. Springkraut. Er explodierte in meinen Händen wie Springkraut.Bild

Zillion Dollar Sadist Pt.2

Bis jetzt bin ich Euch ja die Anektdote über mein eigentliches Aha-Erlebnis zum Thema „Ach du scheisse, ich bin eine Sadistin“ schuldig geblieben. Das will ich jetzt mal ändern.

Es war ca. 2 Jahre nach meinem Holzklammer-Erlebnis und ich war in einer Beziehung mit einer Art „Teilzeit-Sub“. Wenn er gut drauf war, war er ziemlich devot und auch in alltäglichen Belangen ziemlich anschmiegsam. Er liebte es z.B., stundenlang auf dem Boden neben meinem Schreibtisch zu sitzen, während ich im Internet beschäftigt war und einfach nur seinen Kopf auf mein Knie zu legen, in der Hoffnung auf gelegentliche Streicheleinheiten. Wenn er schlecht drauf war, war er ganz anders. Weder devot noch anschmiegsam und das weder sexuell noch in sonstigen Belangen. Also kein 24/7 sondern eher ein 8/2 Sub. Für mich war das zwar manchmal etwas irritierend, prinzipiell aber kein Problem – immerhin war das meine erste Partnerschaft überhaupt, die unter dem Label „D/S“ lief (also mit einem angestrebten Machtgefälle zwischen beiden Partnern).

Seine Liebe zum Schmerz hatte mich schon länger fasziniert. Seinen schlanken, feingliedrigen Körper zierten eine ganze Reihe von Tätowierungen, u.a. eins an der Innenseite des Unterarms, das er sich, wie er mir erklärte, aus purer Lust am Schmerz selbst gestochen hatte.

Bei der Vorstellung, mir selbst Schmerzen zuzufügen, und dann auch noch mit heissen Nadeln, läuft es mir ja kalt den Rücken runter. Mit Grauen erinnere ich mich an meine erste und einzige Epilier-Session, dessen einziges Resultat ziemlich angekratzte Nerven, nach wie vor völlig behaarte Beine und außerdem ein grippaler Infekt am nächsten Tag war.

Trotzdem konnte ich gelegentlicher Nippelfolter durchaus etwas abgewinnen – so lange ich die Täterin war, versteht sich *lach

Dennoch ist es ein enormer Unterschied, ob man jemandem fest in die Brustwarze zwickt und dabei seine Fingernägel so tief ins Fleisch seines Opfers bohrt, bis es vor Qual und Schmerz wimmert…oder ob man mit einer spitze Nadel in die Haut von jemandem eindringt. Der Unterschied zwischen beidem ist so groß wie zwischen wie Ketcar und Porsche, Softgun und Magnum, Fummeln und Ficken. Und ich hatte Schiss davor, genau wie vor meinem ersten Sex, meinem ersten Besuch auf dem Schiessstand und meiner ersten Autofahrt. Was, wenn es nicht klappt? Was, wenn ich mit der Nadel in den Graben fahre?

Ich wälzte also Foren, suchte nach Tipps. Mit Hygienemaßnahmen war ich aus anderen Gründen zum Glück soweit vertraut, dass mir schon klar war, dass eine ordentliche Haut-Desinfektion genauso unabdingbar sein würde, wie eine stabile Positionierung des Opfers und eine gewisse sexuelle Disziplin. Ich denke, es empfiehlt sich nicht, so eine Nadelei mit anderen sexuellen Handlungen zu kombinieren, aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren ;) Dann galt es noch herauszufinden, an welchen Stellen überhaupt halbwegs gefahrlos herumgestochen werden kann. Und natürlich das wichtigste: Die Nadeln kaufen!

Zu meinem Glück bestellte ich zwei verschiedene Arten von Kanülen und stellte auch gleich fest, dass Akupunkturnadeln ganz und gar ungeeignet sind, weil sie sich nämlich leicht verbiegen, wenn man damit versucht, Gewebe zu durchstoßen (logisch, denn dafür sind sie ja auch nicht gedacht).

6mm Durchschnitt war hingegen ziemlich brauchbar. Kein Biegen, nicht zu dick, aber dennoch gemein genug ;) (Wer den Link zu meinem genauen Produkt möchte: Bitteschön https://www.doccheckshop.de/Praxis/Injektion-Infusion/Einmalkanuelen-Zubehoer/BBraun-Sterican-Einmalkanuelen.html?listtype=search&searchparam=braun%20kan%FCle – die Blauen)

Ich war also mit dem richtigen Folterwerkzeug gewappnet. Mein sexy Subbielein lag nackt und an den Handgelenken fixiert unter mir auf dem Bett, das Desinfektionsgedöns war soweit abgehakt. Es konnte losgehen.

Mein Herz wummerte in meinem Brustkorb und ich versuchte mich zu sammeln. Er sah mich mit flehendem Blick an. „Bist du sicher? Ich glaube ich will das jetzt doch nicht machen!!“ Ich sah ihn durchdringend an. Er war mittlerweile ziemlich bleich geworden. Das freche Etwas, das die letzten Tage vergnügt und neugierig mit der Kanülenschachtel durch die Wohnung gehüpft war und mich ca 20 Mal gefragt hatte, wann es denn „endlich“ soweit wäre, war offensichtlich von irgendjemand ausgewechselt worden. Ich konnte ihm ansehen, dass er vor seinem ersten Mal mindestens so viel Bammel hatte wie ich.

Und da machte es KLICK.

„Oh ja“, sagte ich, während ich die Kanüle genüsslich aus Ihrer Verpackung pellte, „ich bin mir sicher, dass ich das jetzt tun will. Absolut sicher.“ Ich hielt die Nadel gegen das Licht und betrachtete fasziniert ihre scharf geschliffene Spitze „Ich werde dafür sorgen, dass du möglichst viel davon hast. Wer sagt, eigentlich, dass das jetzt schnell gehen muss, wenn ich dir den Nippel durchsteche?“ Ich beugte mich über ihn. Meine Zweifel hatten sich aufgelöst. Ich hatte bereits begonnen, mich an seiner Hilflosigkeit zu weiden und seine offensichtliche Angst voll auszukosten. Er war mir jetzt ausgeliefert. Ich würde jede weitere seiner Regungen bestimmen, den Schmerz fein dosieren, ihn bis zum Äußersten treiben. Ich würde seine Schmerzenslaute dirigieren, auf seinen Nerven eine runde Klavier spielen, seine Augen sich mit Tränen füllen lassen und immer tiefer in dieses Gefühl der Macht eintauchen…

Mit diesen Gedanken setzte ich die Nadelspitze an und stieß zu. Schön langsam. Sein Stöhnen entzückte meine Ohren. Und in diesem Moment wusste ich, dass es keinen Zweifel daran geben konnte: Ich bin eine Sadistin.

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Gut, dass wir darüber gesprochen haben

[21:36] M******: Und wie siehts bei dir aus mit Fetishen?^^

[21:36] T******: was meinste jetzt?

[21:36] T******: leder latex und son kram?

[21:37] M******: Ja bzw va Boots! Ich steh voll auf Stiefel.

[21:37] M******: du hast sicher Stiefel!?

[21:37] T******: ich hab so ein paar schäbbige 10-loch-boots mit stahlkappen. aber ich tipp mal das meinst du jetzt nicht oder *g

[21:39] M******: Neee

[21:39] M******: So richtige mit Absatz und vorne vll spitz

[21:39] T******: also da muss ich dich leider enttäuschen

[21:41] M******: Und was trägst du dann wenn du deinen Sub dominierst?!

[21:41] T******: lol

[21:42] T******: ich trag socken. wollsocken. ich bin eine gemeine socken-domse *muhaha